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2008/2009

Branchengespräch zwischen slowakischen und österreichischen Arbeitnehmervertretern im Busbetrieb der Stadt Wien und der Stadt Bratislava

Ziel:
Information- und Erfahrungsaustausch, der Welt der Arbeit der Bus- und Straßenbahnlenker in Wien
 
Hauptthemen:
Arbeitszeitregelung, Schichtenarbeit, Überstunden,

Programm:
Das Programm wurde vom Betriebsrat der Wiener Linien vorbereitet. Durch die Räumlichkeiten wurden wir von den Herrn Heinz Fibi, Robert Kowarsch, Ewald Baar, Leopold Wurm, Helmut Wurzinger begleitet. 

An diesem Tag hatten wir die Möglichkeit 2 Stationen der Wiener Linien in Wien zu besuchen. Am Vormittag waren wir in den Garagen für Busse in dem Stadtteil Leopoldau, die im Mai 2007 feierlich geöffnet wurden.

Während der Besichtigung hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit Fragen zu stellen, die sich vor allem auf die Arbeitszeitregelung, Schichtenarbeit und Überstunden auf der Betriebsebene bezogen haben.  Im Betrieb sind 97% der Belegschaft Gewerkschaftsmitglieder, was man auch an den erreichten KV-Ergebnissen sehen kann. Trotz dem hohen Organisationsgrad werden die KV-Verhandlungen vom Jahr zu Jahr schwieriger. Dieser hohe Organisationsgrad wird auch dadurch erreicht, dass der Betriebsrat den so genannten. "Einstiegstag" für die neuen Mitarbeiter zusammen mit dem Betrieb organisiert und im Rahmen des Programms den BR und die Gewerkschaftsarbeit vorstellt /Aktivitäten, KV-Verhandlungen usw./.  Die Vertreter des Betriebes präsentieren die Struktur, Fuhrpark, Räumlichkeiten usw.

Viele Fragen haben sich auf die Überstunden und Krankenstände der Mitarbeiter bezogen. Fragen zur Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai 2011 und der Möglichkeit in Österreich zu arbeiten wurden auch gestellt. Der Betrieb leidet zwar an Fachkräftemangel, nimmt allerdings nur Mitarbeiter mit der Qualifikation auf /Führerschein, Bescheinigung, Praxis, Sprachkenntnisse /.

Am Nachmittag waren wir zur Gast in den Garagen für Straßenbahnen im Stadtteil Wien, Favoriten. De älteste Teil der Räumlichkeiten kommt aus dem Jahr 1873, im Jahr 1945 war das Gebäude während der Bombardierung beschädigt. Seit 1969 wurde das Gebäude Schrittsweise renoviert und modernisiert.

Ewald Baar hat uns durch die Räumlichkeiten geführt und die Geschichte des Straßenbahnverkehrs in Wien erklärt. In diesen Garagen befinden sich auch die Werkstätten für alte aber auch neue Niederfluhrstraßenbahnen. Die größte Aufmerksamkeit hat die Maschine zur Beseitigung des Schnees auf den Schienen geweckt. Diese Maschine wird nämlich in Bratislava nicht mehr benutzt.

Zielgruppe: Bus- und Straßenbahnlenker, Gewerkschaftsmitglieder, Vertreter des Gewerkschaftsbundes und der Fachgewerkschaft IOZ

Schlussfolgerung:
Alle  Teilnehmer haben sich herzlich für die Vorbereitung des Programms an diesem Tag bedankt, sowie für fachliche Erklärung und Beantwortung aller Fragen, Besichtigung der Garagen und Räumlichkeiten. Ein großes Dankeschön ging auch an den BR, der für ein tolles Mittagsessen gesorgt hat. Die gesamte Veranstaltung war hervorragend vorbereitet, hat zu neuen Kontakten geführt und war Alle freuen sich auf nächstes Treffen im Rahmen des Projektes.